Veränderungen sind längst das neue Normal – auch in der Prälatur Heilbronn. Seit 01.12. ist der Landkreis Ludwigsburg mit seinen kirchlichen Aktivitäten mit dazu gekommen, erste Antrittsbesuche gemacht. Und im Ostalbkreis vertrete ich die Prälaturvakatur. Langjährigste Mitglieder des Oberkirchenrates gehen in den wohlverdienten Ruhestand. Was sie alles Gutes geleistet haben, wird vielleicht erst in vielen Jahren deutlicher. Derzeit ist einiges so veränderlich, dass wir einfach das Naheliegende tun. Und mit der Zeit sehen, was langfristiger trägt. Und der Auftrag bleibt uns eh: das Evangelium, die frohe Botschaft von Jesus Christus in Wort und Tat zu den Menschen bringen.

Hochmotiviert gehen Gremien in den ländlichen Räumen an, wie sich der Auftrag der Kirche und die Organisation in Zukunft gut bewältigen lassen. Wiederbesetzungssitzungen und gemeinsam gefeierte Gottesdienste zeigen es. Neue Gottesdienstformen in den Regionen werden probiert, gefeiert, gemocht. Und die Gedanken, die dabei rund um Gemeindegeschäftsführung und Verwaltungskonzentration und Fokussierung der Gremien sowie Pfarrpersonen auf Verkündigung, Seelsorge, Gemeindebau und Diakonie eingebracht werden, zeigen, wie zielgerichtet und kreativ Gemeinden in den ländlichen Räumen unterwegs sind.

Ein Fest war es, eine adventliche Andacht im Oberkirchenratsgebäude gestalten zu dürfen. Zu Zacharias und dem, was uns sprachlos macht (auch vor Staunen), was im Advent endlich ist – und was uns und sich erfüllt – am Christus-Weihnachtsfest.

Advents- und Weihnachtsfeiern rauf und runter. Und immer wieder ein Anlass, von dem zu erzählen, was Weihnachten ausmacht: „the reason for the Season“. Unter anderem mit der Erinnerung daran, was in der Kindheit und über Jahrzehnte der Heiligabend jedes Jahr neu an Glanz ins Leben gebracht hat und bringt. Ah, und das Weihnachtsessen mit meinem Team – einfach guuuuut. Mit dem Team arbeite ich total gerne zusammen.

Der Neujahrsbrief 2026 ging raus. Ein langjähriger „Brauch“ der Prälatur. Und so sehr hat er sich verändert. Thema immer das neue Mottowort der Kirchen fürs Jahr. Auch für 2026: Gott spricht „Siehe, ich mache alles neu“. Ansonsten inzwischen kurz und bündig, mit QR-Code zur Videoandacht und einigen persönlichen Sätzen für Adressatinnen und Adressaten. Und immer digitaler.

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